März 2017 - Grabenkämpfe innerhalb des SBB

Aufgrund der vielen Ungereimtheiten und dem teilweise fraglichen Umgang miteinander droht das Projekt Johanniswacht den Verein zu spalten. Es bildete sich um Uwe Fretter, André Zimmermann, Christian Glaser, Rocco Ganzert, Claudius Lein, Janet Löffler und Karola Hartmann eine vom Vorstand anerkannte Opposition heraus, welche in den Prozess einbezogen wird: In einer Gegenüberstellung von Argumenten auf der Seite der Online-Abstimmung dürfen sich Gegner des Projekts erstmals offiziell äußern. Dazu wird unter anderem auf Initiative der Projektkritiker ausgehandelt, dass beide Seiten ihre Positionen zeitgleich abgeben und unverändert akzeptieren (sofern sie wahrheitsgetreu sind). Diese Regelung betrifft vor allem das vorstandsnahe Lager der Projektbefürworter, welches die Umsetzungshoheit über die Vereins-Website hat (v. a. durch Geschäftsführer und Geschäftsstellenmitarbeiter). Das gegenseitige Misstrauen ist bereits so groß, dass die Projektkritiker einen Mediator verlangen. Diese Rolle übernimmt dankenswerterweise der Ehrenvorsitzende des SBB Dr. Ulrich Voigt. Tatsächlich wird der Beitrag der Kritiker vom Vereinsvorstand (welcher bekanntermaßen zu den Projektbefürwortern zählt) eigenmächtig und entgegen der Abmachung verändert. Eine Rückfrage diesbezüglich beim Lager der Kritiker erfolgt zwar, die Antwort darauf wird jedoch ignoriert. Der Vereinsvorstand begründet sein Vorgehen mit "Vorstandsbeschluss". Zurück bleiben ein Wortbruch des Vereinsvorsitzenden Alexander Nareike, ein Ausbooten des Ehrenvorsitzenden durch den Vorstand sowie eine Respektlosigkeit des Vorstands gegenüber den ehrenamtlich engagierten Kritikern des Projekts Johanniswacht. Der Vereinsvorstand ist anscheinend nicht willens oder nicht fähig, die sich bildenden Gräben zu überbrücken.


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