Januar 2017 - Vorstandssitzung mit Vorstellung des überarbeiteten PP-JW

Auf einer Vorstandssitzung am 23. Januar wird das frisch überarbeitete "Projekt Johanniswacht" (PP-JW 1.1) intern vorgestellt. In diesem wurde versucht, die bereits erwähnten KER-Kriterien (Pdf) zu berücksichtigen: "Anhand dieser Kriterien haben wir für jeden Weg noch einmal einzeln abgewogen, ob dieser weiterhin Bestandteil des Projekts bleibt oder nicht." (MTB 1/2017, S. 10). Offenkundig ist der Projektgruppe bewusst, dass dies bei fast allen Kletterwegen (außer acht) im Projekt nicht zweifelsfrei gelang (gelbe Felder in der Tabelle). Einige der KER-Kriterien lassen sich nur beim Klettern vor Ort überprüfen. Die Überprüfung fand jedoch zwischen November und Januar bei nassem und kaltem Wetter überwiegend am Schreibtisch statt. 19 der Kletterwege bleiben weiterhin unklar in Bezug auf die KER-Kriterien und auf die eigenen Kriterien der PGP. Bei diesen Kletterwegen wurden zwar die Felder der Spalte 'KER-Kriterien erfüllt' rot markiert ("nein [- nicht erfüllt]"), dennoch erfolgte ein "Vorschlag Umsetzung" (Feld grün - "KER-Kriterien aureichend erfüllt").
Das PP-JW 1.1 beinhaltet 7 Kletterwege, über welche auf der nachfolgenden Vorstandssitzung mit den AG-Leitern von Arbeitsgruppe Natur- und Umweltschutz, Klettertechnischer Abteilung (KTA), Arbeitsgruppe neue Wege (AGnW), AGnR und KER diskutiert werden soll. Das Ergebnis dieser Diskussion sowie die restliche Liste des Projekts sollen daraufhin vom Vorstand als umzusetzendes "Projekt Johanniswacht" (PP-JW 1.2; Pdf) beschlossen und damit das Projekt inhaltlich abgeschlossen werden.
Beschlossen wird auch, eine Online-Umfrage zum Thema ("PP-JW 1.2 ja oder nein?") durchzuführen. Dies ist ab jetzt die einzige Möglichkeit der Vereinsmitglieder, sich weiter am Thema zu beteiligen. Beständig vorgetragene Wünsche und Bedenken, doch besser eine Diskussion über das Projekt zu ermöglichen (z. B. Vorstandsantrag von Ludwig Trojok, Helge Rosner und Daniel Flügge (Pdf)), werden abgelehnt. Alle Nicht-SBB-Mitglieder werden ab diesem Punkt im Prozess nicht mehr berücksichtigt.
Nach Anfrage des SBB beim Deutschen Alpenverein (DAV) (ausgehend von vorgebrachter Kritik der Akademischen Sektion Dresden (ASD) im Rahmen der erwähnten Feedbackfrist) bewege sich das PP-JW nicht im Widerspruch zur sogenannten Tirol Deklaration.


zurück zur Chronologie